seit 2005 mit optimiertem Streckenkonzept


Der Merck-Heinerman startete 2005 als Nachfolgeveranstaltung des Darmstädter Heinerfest-Triathlons (1984 - 2004) mit einem neuen Streckenkonzept. Zentrale Idee war, die Veranstaltung unter Nutzung des Woog-Geländes und dessen Einrichtungen durchzuführen. Damit konnten die Wechselzonen für "Schwimmen zu Rad" und "Rad zu Laufen" zusammengelegt werden. So liegen Wechselzonen, Zieleinlauf und auch der Bereich für die Siegerehrung dicht beieinander. Die Zuschauer können alle Disziplinen "hautnah" erleben. Rahmenprogramme, Ausstellungen und Bewirtung (Catering) sind für alle Beteiligten über wenige Meter erreichbar.

Eine ehrgeizige Zielsetzung war, den Wettkampf mit nur einer einzigen Startgruppe umzusetzen, um ihn für Zuschauer und Triathleten interessanter zu gestalten. Als nahezu unlösbares Problem stellte sich zuerst die Schwimmstrecke heraus: Der Woog war einfach "zu klein". Mit viel Überlegungsarbeit und unter Einsatz von Computerberechnungen konnte das Problem dennoch gelöst werden. Die Teilnehmerzahl muss dazu allerdings auf 600 begrenzt bleiben. Radstrecke und Laufstrecke wurden beide als Wendepunktstrecken konzipiert. Wendepunkte haben für "Kontrahenten" immer einen besonderen Reiz. Die Radstrecke auf der Dieburger Straße, hin und zurück, zwischen Dieburg und Darmstadt und die, nach Durchquerung des Oberfelds, parallel dazu verlaufende Laufstrecke mit Wendepunkt am Oberwaldhaus bringt – vom Wetter abgesehen – eine Art "Hawaii Wettkampf-Atmosphäre".